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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Ortes  die Station  errichtet ist. Der Stations—
platz ist 524 Meile von  entfernt und für Personen—
und Frachten-Aufnahme eingerichtet.
Die Hochebene von  liegt 253 Klafter über dem
Meere, also schon um 97 Klafter höher, als Laibach (welches
1560 Seehöhe hat).
Die Versorgung der Bahn mit den zum Betriebe und
zum Lebensbedarf der Bahnwäaͤchter, Stationsbeamten u. s. w.
nöthigen Wasserquantum auf dem kahlen, wasserarmen Karst,
mußte eines der Hauptaugenmerke bei dem Baue sein. Schon
vom Trauerberge an sind daher alle Waͤchterhäufer u. s. w.
mit höchst zweckmäßig angelegten Cisternen ver'ehen. In 
ist auch schon der erste jener Wasserthürme sichtbar, wo mi
Pumpwerken mittelst Dampfmaschinen das Wasser naher
Baͤche auf die Bahn gehoben wird.
Von dem Stationsplatze  zieht die Bahn durch
wilde Waldgebiete, deren eine Strecke mit dem Naimen des
„abgebrannten Waldes“ auch noch alle Zeichen des
großen einst hier stattgefundenen Waldbrandes trägt, dann
an den Ortschaften  Eibenschuß, Manntz und
Rakek hin. In der Länge von fast zwei Meilen wurden hier
gewaltige Felssprengungen nöthig, um der Trace Raum zu
schaffen. Diese Strecke bietet übrigens wieder sehr schöne
Aussichten über das Kesselthal von  und so gelangt
man nach  der dritten Wasserstation, welche wieder auch
Aufnahmsstation für Personen und Frachten ist. Der Sta—
tionsplatz ist 732/2 Meile von  entsernt. Rakek duͤrfte
in der nächsten Zukunft als Hauptstapelplatz des krainerischen
Holzhandels eine wichtige Rolle spielen. Hier erblicken wir
wieder einen jener Wasserthürme. Es wird eigens Zirknißzer
Wasser zu demselben geleitet.
Von  zieht die Babn in einer großen Aufdämmung
und am Rande der Rakeker Mulde in einer langen, kreisför⸗
migen Anlage, wobei das Kesselthal von Maͤnnitz umfahren
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