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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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donnenbildsäule aus Stein, mit Farbe übermalt. Ein gutes
Bild der heiligen  am Seitenaltare. Schöne alte Lin—
den an der Kirche. An der Seite die alte Kapelle zum hei⸗
ligen Kreuz. Am Hochaltare ein Crucifix. An den Wänden
Flesken aus der Leidensgeschichte des Erlösers. Von hier
zus ersteigt man leicht in einer Stunde den Dost. Der
Weg führt erst durch Buchenwald, dann über eine schöne
Bergwiese auf die Kante des Berges, 2634 (4390) über dem
Meere. Die Aussicht ist unermeßlich und wird die Mühe
des Ersteigens reichlich lohnen. Man kann an der entgegen⸗—
gesetzten Seite, auf etwas steilem, aber durch wechselnde Aus⸗
blicke in das Santhal anziehendem Wege in 1kleinen Stunde
nach Cilly hinab gelangen und somit die Verbindung mit
den frühern Ausflügen herstellen.

Das  
 bei Tüffer).

An dem freundlichen Stationsgebäude  aus—
gestiegen, sehen wir in geringer Entfernung, jenseits der
 über welche hinter dem Stationsplatze eine schöne Brücke
führt, auf den grünen Höhen der jenseitigen Berge am dicht
bewaldeten Senofek die Gebäude des Badeorts schimmern.
Nach kurzem Wege haben wir die Kolonie exreicht. Diese
Heilquellen waren, wie die hier gefundenen Denksteine und
erst in neuester Zeit aufgefundenen antiken Badeeinrichtungen
beweisen, schon den Römern wohlbekannt und von ihnen be—
nutzt. Mit dem Sturze des  verscholl auch der
Ruf der Thermen für Jahrhunderte und erst im 14. Jahr⸗
hundert finden wir wieder Erwähnung derselben in Urkunden
von Gayrach, denen zufolge die Quellen sich damals im
Besitze der Karthänser-AÄbtei befanden und zu jener Zeit
(1328) vielfach benutzt wurden. Im Jahre 18329 streifte eine
Horde türkischer Renner und Brenner auch bis hierher, und
zerstörte Alles. Nur langsam erhob das Bad sich wieder zu
riniger Bedeutung. Am meisten machte sich um die Empor⸗
            
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