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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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worden, daß sie sich hier irgend verbrecherischer Handlungen
schusdig gemacht hätten; Glashütten,  u. s. w. sind
n  zahlreich. Für alle Fälle ist eine Exkursion auf seine
Hoͤhen interessant und lohnend. Er ist ersteigbar von allen
Seiten. Wir erklimmen ihn hier von der Südseite. Von
Weitenstein wandern wir erst über Ackerfelder, danu auf einem
Knittelwege eine ziemliche Höhe hinan, dann jenseits wieder
hinabe in' die Bachschlucht, und an der entgegengesetzten
Seile wieder hinan, bis wir nach 3 Stunden an der freund—
—VV stehen. Die
Ansiedlung gleicht einem Gebirgsdorfe, und die Besichtigung
der Fabrikation wird sehr interessiren. Gebildeten Fremden
wird hier wohl auch ein Nachtlager nicht versagt werden, wo—
zu der Punkt sehr geeignet ist. Mit Tagesanbruch konnte
man dann die Vellonza ersteigen, welche sich hinter den Fa⸗
brikgebäuden erhebt. Die Hoͤhe ist nicht sehr bedeutend, ge—
wahrt aber doch einen prachtvollen Ueberblick eines großen
Theiles des Landes. Von hier kann man hinüber wandeln gegen
West auf die Weitensteiner-Planina, und dann zu den bei⸗
den Gipfeln Velka-Kappaund Mala-Kappa, mit prachtvoller
Fernsicht. Mit der Rückkehr von hier nach Weitenstein wird
dann der Tagemarsch ziemlich ausgefüllt sein. Uebrigens bietet
der kolossale Berg für den rüstigen Touristen, für den Freund
der Gebirgsnatur Stoff für Wanderung von 253 Tagen,
zu den schwarzen Seen, in die großen Holzschläge (Opplotnitzer-Schläge
 u. a.) zum Königskogel, zur Gonowitzer⸗
Schwaig, auf die verschiedenen Kapellen u. s. w. Es versteht
sich, daß man bereit sein muß, das Nachtlager in einer Köh—
ler- oder Holzknechthütte zu nehmen. Zuverlässige Führer
wird man sowohl in Weitenstein, als in Windischgrätz oder
im Mißlinger Eisenberg, dann auf der  Seite, oder
wo immer man den Berg besteigen will, zugewiesen erhalten.
Jedeufalls aber wird man gut ihun, solche ausgedehute Aus—
flüge auf den Berg, wo ein Tag nicht zureicht, nur in Ge⸗
sellschaft anzutreten, und sich mit Lebensmitteln für den nö—
thigen Bedarf zu versehen. Für 2 Tage, wo man aber auch
in iner Köhler- oder Holzknechthütte übernachten müßte, ist
            
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