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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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den. Der zweite Weg mündet von    
wo das alte Pfarrkirchlein sehr pittoresk auf einem freundli—
chen Hügel thront, nach  11/ Stunde von 
 wohin die Gemeinde gehört, welche gegen 70 Häuser
mit mehr als 700 Bewohnern zählt. Es befindet sich hier
ein sehenswerthes Eisenwerk, mit dem Hochofen 
hütte, Herrn   gehörig. Es werden hier auch
Rails für die Eisenbahnen erzeugt. Von hier aus koönnte man
auch die Ersteigung des  antreten. — Nach Andeu—
tung dieser beiden Seitenwege, kehren wir in die eigentliche
Richtung des hier angedeuteten Ausfluges, nach Win disch—
 zurück. Dieses Städtchen (wendisch: 
zählt über 120 Häuser mit gegen 800 Einwohnern. Uralte
Pfarre zu   Sensenfabriken.  
Nordwestlich der Stadt steht auf dem sogenannten Schloßberge
die Pfarrkirche   von  an der Stätte
der alten  erbaut, welche die Sage als das Stamm⸗
haus der Windischgrätz bezeichnet. Gewiß ist es, daß hier,
oder im Städtchen selbst die Wiege dieses erlauchten Hauses
ist, dessen Sprossen schon im 11. Jahrhundert genannt wer—⸗
den. Die ritterliche Familie der von Windischgrätz wurde
1531 in den Freiherrnstand, 1580 in den Reichsgrafen—
stand, und 1804 in den Reichsfürstenstand erhoben; im Jahre
1822 Ausdehnung des Fürstenstandes auf alle Nachkommen.
Der Name des Fürsten Alfred von Windischgrätz,
des edlen, ruhmgekrönten Feldmarschalls, glänzt unter den
Heldennamen unseres Heeres in wohlverdienter Glorie. Das
Thal, in welchem das Städtchen liegt, ist sehr schön, eine
Fülle von reizenden landschaftlichen Ansichten gewährend, mit
seinen pittoresken Schlössern (Gradisch, Widerriß, Le—
chen, Hartenstein, Gallenhofen u. s. w.), den zahl—⸗
reichen Kirchen und Kapellen, das Ganze begränzt im Ssten
von dem Bacher, der hier seine höchste westuͤche Spitze, die
1867 (8110) hohe Velka-Kappa zeigt, und im Westen
von dem Gränzgebirgszuge von Kärnthen mit dem 3364
(8960) hohen Ursulaberg mit der Wallfahrtskirche auf ihrer
kahlen Zinne. Wir setzen nun unsern Weg von Windisch—
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