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dem Logarhofe wieder zu Tage. Dies ist die Sen. — Der
Punkt an der Okreshel ist auch wegen der imposanten An—
sicht der Sulzhacher⸗Hochgebirge einer der interessantesten. Die
Herrlichkeit dieses Felsenkessels ist unbeschreiblich. Man be—
findet sich hier schon auf namhafter Hoͤhe, und uͤbersieht un⸗
behindert das ganze Panorama. Links die kolossale doppel⸗
gipfelige Oistrizza 12370 (74229 Seehoͤhe. Dann weitet
herwaͤrts die Spitzen und Zacken des Kotschna-Gebirges,
bis zu 44300 (83809) aufsteigend, alle überragend, die Königin
dieses Alpenzuges, die hohe' Rinka zu 15190 (91140) Sce—
höhe. Sie ist die Ju ugfrau dieser Gebirge; es lebt keiner,
der sich rühmt, diesen Gipfel erstiegen zu haben. Einer der
kühnsten Wildfchützen soll es einst versucht haben, er kehrte
aher nicht mehr heim.“ Die Riuta (Ring), wird hier auch
Mersla-gora (Eisberg) genannt, wahrscheinlich der Schnee
felder wegen. Uebrigenss trägt auch die Distrizza mächtige
Schneelagen. — Das ganze Gebirge ist rauh und wild, uͤbera
schroffe, riesige Abstürze, vielfach zerklüftete Gipfel, ein Bilp
voll des Ernstes und der ergreifendsten Großartigkeit. Ich
selbst habe keinen der hiesigen Berge erstiegen, doch weiß ich,
daß bereits mehrfache Ersteigungen der Distrizza statt ge—
funden haben, welche namentlich auch mein wafñrer Freund
Schmutz, der Verfasser des historisch- topographischen Lexi⸗
kons von Steyermark, erstieg. Die Daten, welche mir dar⸗
uͤber bekannt geworden, sind indessen zu dürftig, als daß ich
sie zur Richtschnur der Wanderer hier mitzutheilen mir er⸗
laube. Jene, welche die Ersteigung unternehmen wollen, wer—
den in Leutschdorf oder in Sulzbach wohl die noͤthigen Wei⸗
sungen und Führer erhalten. Verschiedene Alpensteige fuühren
aus dem Thal über die es umschließenden Hoͤhen, theils nach
Käaärnthen, theils nach Krain hinüber. Der ein zwischen
Sulzbach und dem Ausgang in das Logarthal rechts in
1-v8 Stunden nach Fellach in Kärnthen (ein stark besuch⸗
ter, lebhaft aufblühender Brunnenort), ein zweiter, an der
Dushova vorüber nach Kappel in Karnthen, der gewöhu⸗
liche Verkehrssteig an dieser Seite; ein drilter, von Sulz⸗
vach aus, zwischen der Distrizza und dem Skuta-⸗ verch in