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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Kranz gefaßt, den die  Apotheker im Jahre 1732 zur
Hauptquelle spendeten. Er kommt an Kraft der Hanptquelle
am nächsten, und ist besonders reich an kohlensaurem Natron.
Temperatur 80 R. Wie der  wird auch
dieser fast ausschließlich nur für Bäder verwendet. — Weiter
oͤstlich, in dunklem Walde, am Fuße des  sprudelt der
 zu Tage. Er ist mit einem Wasserbehälter
aus Sandstein gefaßt, und mit einem Grottengewölbe über—
baut. Temperatur 80 R. Als schwache eisenhaltige Sauer—
quelle nur zum Bade verwendet. Endlich am Platze des
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Saͤuerling, welcher nur bei großem Bedarf an Baͤdern, und
daher entstehendem Wassermangel zu diesem Zwecke verwendet
wird. — Die hier genannten Quellen bilden den Heilschatz
der Anstalt. Aber auch die Umgegend ist reich an theils
mehr, theils weniger heilkräftigen Säuerlingen, wie z. B. die
Sauerquelle bei  ziemlich schwach, ungefaßt
und nur von anwohnenden Bauern benutzt, die 4 Sauer⸗
brunnen zu Kostreinitz, Herrn Ignaz Nowak gehörig, von
welchen besonders der Ignazbrunen schon solche Verbrei—
tung gewann, daß Herr Nowak jährlich über 100,000 Fla⸗
schen versendet. Die 2 Sauerquellen zu Gabrowetz, auf der
Wiese Aupa, und am Gabernigg neben der alten Straße,
alle 4 Eigenthum der Stände, aber bisher unbenutzt. End—
lich ein Säuerling nächst Gabernigg, jetzt dem Fürsten Alfred
von Windischgrätz gehörig, bei welchem auch eine Füllanstalt
eingerichtet ist, und jährlich gegen 100,000 Flaschen versendet
werden.
Wir kehren nach der Curanstalt zurück; es ist bekannt,
daß die Versendung des Wassers nach allen Weltgegenden sehr
stark ist. Sie ist in den letzten Jahren auf mehr als 600, 000
Flaschen jaͤhrlich gestiegen. “Sogar in den Orient und nach
 wird dieser Säuerling entsendet. In  ist er
unter dem Namen Acqua di Cilly bekannt. Die Versendung
geschieht in eigenen, 1,3 Maaß haltenden Glasflaschen, ver—
korkt, mit einer Verpichmasse versiegelt, und mit Stanniol—
kapseln versehen. — Diesen ist das steyrische Wappen, mit der
            
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