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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Gesellschaft angekauft, und zugleich so viel Grund und Boden
acquirirt, um das Etablissement auf solide Weise zu begrün—
den. Die Quellen wurden gereinigt, gefaßt, in wunder—⸗
barer Schnelle, und doch auf das Solideste hergestellt, er—
standen Gebäude und Anlagen. Der Zuspruch der Badegaͤste
ward bald sehr lebhaft und wuchs von Jahr zu Jahr.
Gleichenberg besitzt nun, nebst mehreren noch unbenutzten
Quellen, deren sechs, welche im Gebrauch stehen, drei für
Bäder und drei für die Trinkkur; der eigentliche Mittelpunkt
des Etablissements heißt die Suülzheiten. Die ehevor so
arg vernachlässigte Haupttrinkquelle hieß die Sulzleitnerquelle,
und trägt jetzt den Namen der Constantinsquelle, nach
dem Taufnamen des Grafen Wickenburg. Dieß ist somit das
eigentliche Gleichenberger-Wasser. Diese Quelle gehört
in die Reihe der vorzüglichsten alkalischen Säuerlinge, der so—
genannten Natrokrenen (wie z. B.  Ems, Selters u. a. m).
Das Natron-Carbonat und das Chlornatrium, die Kohlensaͤure
nicht zu übersehen, sind die vorwaltenden wirksamen Bestand—
theile dieser Quellen und in Betracht derselben zeigt die Con—
stantinsquelle nach der chemischen Analyse das? günstigste
Mengenverhältniß. Vichy z. B.besitzt bei dem größten Ge—
halte an Natroncarbonat wenig Chlornatrium und Selters,
welches das reichste an Chlornatrium ist, hat nur wenig Na⸗
ktroncarbonat. Nur in der Constantinsquelle ist eine fast gleich
große Menge dieser beiden Stoffe (49 Gran Natroncarbonat
und 15 Gran Chlornatrium in einem Wr. Pfd. Wasser), wo—
bei noch zu bemerken ist, daß sie ganz frei von Eisen ist. —
Die Temperatur des Wassers ist 1300R. Der Johannis—
brunnen, die zweite der Trinkquellen, ist zwar eine in ihren
Mischungsverhältnissen schwächere Natrokrene, bildet aber durch
das in ihr sich findende Eisenoxydul einen leichten Uebergang
für jene Krankheitssormen, wo man, neben der umstimmenden
Wirkung, zugleich den tonisirenden Heilplan im Auge hat.
Die Temperatur dieser Quelle ist 9oR. Die dritte Trink—
quelle, der sogenannte Klausbrunnen, gehört zu den kräf⸗
tigsten bekannten Stahlquellen (Chalibokrenen). Insoferne
in den meisten Chalybokrenen die Wirkung des Eisens, durch
            
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