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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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sundbrunnen der  Monarchie. — Die Quellen
blieben aber demungeachtet verwahrlost und unberücksichtigt,
bis im Jahre 1817 eine Kaufmannsfrau aus  
  durch den Genuß des Johannisbrun⸗
nens sich von den trefflichen Eigenschaften dieses Wassers
überzeugte, den Freiherrn von Jacquin und den Dr. und
Professor L. von Vest zur chemischen Untersuchung desselben
veranlaßte, dann die Quellen pachtete, mit einer Holzfassung
und einem Neberbau versehen ließ, und von dem Erzherzoge
Johann die Bewilligung erhielt, die Quelle nach ihm zu be⸗
nennen. — Sie begann dann auch den Verkauf und die Ver⸗
sendung des Wassers. Frau Reybauer starb, ihr Nachfolger
im Eigenthum war ihr Sohn Karl Leopold Reybauer. Er
hatte den besten Willen, aber es fehlte an den Mitteln, die
Gleichenberger Quellen zu höherem Aufschwunge zu bringen.
Der vielfach verdiente Herr Dr. Werle lenkte endlich die Auf⸗
merksamkeit des Gouverneurs, Grasen von Wickenburg, auf
diesen Gegenstand. Dieser besichtigte im Frühling 1833 die
Gegend, uͤnd sowohl den Johannisbrunnen, so wie auch zwei
andere ähnliche Quellen im Gleichenbergerthale, welche, der
allgemeinen Benutzung offen, ganz verwahrloset und unbeachtet
sprudelten, die eine (der jetzige Constantinsbrunnen), zwar
auch von Hrn. Reybauer angekauft, aber von demselben gänz⸗
lich unbenutzt gelassen, da ein paar Versuche, das Wasser zu
versenden, mißlangen, da dasselbe einen widerlichen Geruch
hatte (weil, wie sich später zeigte, ein vermodernder Baum—
stamm hineingefallen war), die andere einem Bäcker Namens
Thaller in Trautmannsdorf gehörte. Der Scharfblick des
Grafen erkannte sogleich, was hier zu leisten sei, und betrieb
die Angelegenheit mit der ihm eigenen Energie. Er bildete
einen Aktien-Verein zur Belebung des seinem Sinne vorschwe⸗
benden Etablissements. Hochgestellte und erfahrene Männer
nahmen lebhaften Antheil. 800 Aktien zu 100 fl. C.⸗M.
waren schnell gezeichnet und schon im Jahre 1834 begann die
Thätigkeit des Vereins. Sowohl der Johannisbrunnen, als
die Quellen im Gleichenbergerthale und die Quelle in der
Klausen, am Gleichenberger Schloßberg, wurden von der
            
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