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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Kalklager am Gipfel. Der Berg dacht gegen Nord in die
Moffenz, gegen West nach  gegen Süd in
die Loͤlling'ab. Er wird auf allen 3 Seiten bebaut. Der
ganze Bezirk heißt die Eisenwurzen. Auf den Hochöfen
—A0—— Treibach und Eber—
stein werden über 800, 000  Eisen erzeugt. Auch
das hiesige Lager ist  und hält über 400/0.
Der  lefert zu den Hochöfen zu Treibach, 
Heft, Mossinz und Eberstein uͤber 800,000 Centner Erz, und
sann das gleiche Bedürfniß noch durch mehr als ein Jahr⸗
ausend deden. Der Markt  liegt am Gört—
schitßzbache, zaͤhlt uͤber 100 Häuser und mehr als 600 Einwoh—
ur Noͤrdlich in einiger Entfernung liegen die malerischen
Burgruinen Althaus und Silberberg, südlich, sehr nahe
die schoͤne Wallfahrtskirche Maria-Weitschach. Herrlicher
altdeutscher Bau (besonders das Sanctuarium). Votivbilder
qus dem 15. Jahrbhundert. — Wir gehen nun von Hütten⸗
berg weiter; wir schlagen den Weg in die Mossinz, und
bon' dort auf einem ziemlich steilen Pfad nach St. Johann
in Hohenpressen ein. Von  nach St. Johann
1 Slunde. Der Weg erhebt sich schon von  hie⸗
her merkbar. Nach meinen ·Berechnungen ergab sich für Hüt⸗
lenberg eine Seehöhe von 2292 (3826), am Hochofen in der
Mossinz 2830* (4800) und in St. Johann 35334 (3890).
Von St. Johann steigt man, am sogenannten Predigt⸗
stuhl vorüber, auf das Plateau der Streitwiese (sie heißt
so wegen der Graͤnzstreitigkeit dieser Gegend, da Kärnthen und
Steyer Anspruch auf diese Matte maͤchten). Von St. Jo⸗
hann hier herauf wohl 3 Stunden. Schoͤner Rastplatz an
iner herrlichen, der Langalpe entsprudelnden Alpenquelle.
Seehoͤhe an dieser Quelle 3832 (9220). Von da über den
adcteichen Rucken hinan, und an demselben, bis wir zu
unsern Füßen den schönen kleinen Wild see erblicken. Von
der Stuͤitwiese hieher 1 starke Stunde. Hier zieht die Gränze
zwischen Kaärnthen und Steyermark. In einer u Stunde
gelangen wir dann an den Lavantsee, der Geburtsstätte
der schoͤnen Lavant, welche oͤstlich ablaͤuft hinab gegen La⸗
            
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