Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

228

Von Obdach entweder über  nach Juden—
 (wenn man die Wanderung von dort weiter in die
noͤrdlichen Alpen, und in das Ensthal fortsetzen will, (s. oben
—A—  nach  wo
man über Leoben entweder weiter in das Gebirge (s. oben
S. 145) oder von Leoben nach Bruck zur Eisenbahn zuruͤck
kehren kann. — Von Obdach nach  sind 2uh
Stunden. Von  nach  2 Stunden.
Von  nach  3—831Stunden.
Auch kann man von Obdach über die Seethalalpen nach
 wandern, ein sehr interessanter Weg,der abel
wohl 8 Stunden in Anspruch nimmt. Im Gasthofe in Ob—
dach wird man alle Nachweisungen erhalten. Einer naͤhern
Beschreibung bedarf es hier nicht, da die Route II., welche
unmittelbar hier solgt, uns auch auf die Seethal-⸗Alpen, je⸗
doch von der Kaͤrnthnerseite her, führen wird.
II. Wir treten auf dieser Route die Weiterreise nach
Indenburg, zwar auf großem Umwege, aber höchst interessante
Punkte berührend, und die Ersteigung einer der höchsten und
herrlichsten Alpenfpitzen, des Sirbitzkogels, daͤmit verbin—
dend, an. Von St. Leonhard zieht westlich durch die Ge—
birgskette zwischen dem Hohenwart und dem Geyerkogel
die Kohlenfuhrstraße in die Mossinz nächst 
ß Stunden. —  wird in vielfacher Beziehung
die Aufmerksamkeit des Wanderers fesseln. — Der hiesige uͤber
reiche Erzberg ist für Kaͤrnthen, was der Eisenerzer für die
Steyermark uͤst. Doch werden hier der Bau und die Werke
nicht vom Sigate, sondern von Privaten betrieben. In Heft
und der Mossinz die Radwerks⸗Compagnie Rauscher, in der
Loͤlling und Urtl Ritter von Dickmann-Secherau, in
Treibach Graf Gustav Egger, und in Eberstein— Graf
Carl Erystallnig. Der Erzbau hier ward auch schon
unter den Roͤmern betrieben, und in ganz Kärnthen geht noch
die Sage, daß die Naͤgel, womit der Heiland an das Kreuz
geheftet worden, aus Hüttenberger⸗Eisen geschmiedet gewesen.
—Das Erzlager ruht in einen Vorberge der Saualpe; die
Gebirgsart ist graugrünlicher Schiefer, mit einem dunkelgrauen
13
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.