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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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ring, und der Rottenmanner-Tauern nach Trieben
(s. oben S. 1535). Die Bezeichnung dieser letztern Route
fügen wir hier an.
Von  nach  3 Stunden. (Von
 gelangt man direct uͤber  und
 in 3 Stunden nach  Der Boden hebt
sich hier schoͤn bedeutend uͤber die Mur.  hat
(am Marktplatze) 2278 Seehöbe, Knittelfeld (am Post⸗
hause) 20395.“ An der Kirche von Seckau ist der Boden
schon 2704 über dem Meete erhaben. Imposant ragt im
Norden über den Markt der hohe Zinkenkogel empor In
dem bei Gerold erschienenen Auszuge der Hoͤhenangaben aus
den Protokollen der Katastral⸗Landesvermefsung ist die Hoͤhe
des Zinkenkogels mit 9760 (5836) angegeben. Das fkann
nur ein Druckfehler sein. Schmutz gibt 'ihm 6666 See⸗
höhe, Göth (der sehr gute Quellen benutzte) 7336 Mor—⸗
lot 7336, Vest 7366Meine eigenen Berechnungen gaben
das Resultat von 7289 und ein zweites Mal von 7302
Eine solche Differenz von fast 2000 Fuß ist unmöglich. Für
keinen Fall ist der Zinken viel niedercr als 7000 Fuß.
Seckau ist ein Maͤrkt von mehr als 80 Haͤusern, mit
über 400 Einwohnern. Das Stift Seckau ward 1440
durch den Grafen Adelram vog Waldeck gegründet. Es
bestand bis 1782, und ward von Kaiser Joseph I. aufge⸗
hoben. Die Staatsherrschaft, in welche der Besitz des Stif⸗
tes damals umgestastet ward, ist jetzt Eigenthum der Rade—
gewerken-Communitaͤt von Vordernberg. Die einstige Stifts⸗
kirche ist sehr schoͤn und sehenswerth. Sie besitzt das pracht⸗
volle Grabdenkmal des Erzherzogs Carl I., din schaͤtzbares
Kunstwerk des italischen Meisters Alexander da Verde von
Carrara⸗Marmor. Auf dem Sarkophage die Bildsaͤulen des
Erzherzogs und seiner Gemahlin. Broncesäulen und ein schö⸗
nes Eisengitter umgeben das Monument, welches seit der
Aufhebung des Stiftes sehr vernachlässigt, durch Kaiser
Franz J. 1827 erneuert wart. In der Gruft ruhen die sterb⸗
lichen Ueberreste des Erzherzogs, seiner Söhne Ferdinand,
Carl und Marimilian Ernst (Gochmeister  Ordens)
            
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