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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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zu   und  der Burgruine  und dem
pittoresken Hintergrunde der Alpenkette, ein wirksames Bild.
Nun geht es bergan, auf die Stubalpe, auf deren Ein—
sattlung das Alpenwirthshaus des sogenannten Stüblers
steht. Von Salla hieher wohl 3 Stunden. Bewirthung und
Unterkunft kann nur den bescheidensten Forderungen genuͤgen.
Im Sallagraben ist der Boden bereits 2717 Fuß uͤber dem
Meere. Die Einsattlung der —A 
zieht, erhebt sich noch 22330 höher. (Am Stübler 4972
Seehohe). Etwas oberhalb der Straße erhebt sich noch ein
Felsblock, leicht ersteigbar, dort oͤffnet sich, ungeachtet des
nur geringen Höhenunkerschiedes der Straße selbst, die Aus—
sicht bei weitem lohnender, besonders gegen die noͤrdliche Al⸗
penkette. — (Alle Gebirgszüge der hiesigen Gegend gehören
als Zweige der großen Tauernkette, dem Urgebirge an.) Wir
steigen nun abwaͤrts auf den Murboden. Wir koͤnnen ent⸗
weder über Feistritz und Weißkirchen nach Judenburg,
oder über Klein- uͤnd Groß-Lobming nach Knittel—
feld gelangen. Die erstere Route wählend, gelangen wir
nach Feistritz, einem aͤrmlichen Gebirgsdoͤrfchen, dann nach
dem Markte Weißkirchen, mit 80 Häusern, und gegen
600 Einwohnern, und nach Judenburg. Vom Stuͤbler
hieher 4—28 Stunden.
Auf der Noute vom Stübler nach Knittelfeld gelan⸗
gen wir zuerst nach Klein-Lobming, dann nach Groß⸗
Lobming, Ort mit eigener Pfarre zů St. Lambert, etwa
90 Häusern und über ?300 Einwohnern, und endlich nach
Knittelfeld. Vom Stübler hieher wohl 3 Stunden.
In Judenburg werden wir etwas laänger weilen, da von
hier der Auslaufspunkt zu mehreren hoͤchst interessanten Ex⸗
cursionen ist, welche wir andeulen müssen.
Judenburg ist eine Stadt von mehr als 200 Haͤusern,
mit ungefähr 2000 Einwohnern. Sie liegt auf einer gegen
Nord abdachenden Anhöhe. Seit der letzten großen Feuers—
brunst am 8. April im Jahre 1840, wo die halbe Staͤdt
in Asche gelegt ward, erholt sie sich nur langsam von diesem
harten Schlage. — Die Stadt ist uralt; daß schon die Roͤ—
            
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