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welche die bespannten Wagen einfahren, beladen werden, um—⸗
kehren, und mit der Ladung zu Tage fahren. Es wird
jetzt auch an Erbauung einer Eisenbahn von hier nach Grätz
geschritten. Es hat sich ein eigenes Graͤtz-Koͤflacher Eisen⸗
bahn⸗-Comité gebildet, und die Vorarbeiten (Traçirung der
Bahn) sind bereits vollendet. Man hofft, daß die Staats—
verwaltung den Betrieb dieser Bahn übernehmen werde, wo—⸗
durch die Staats-Eisenbahn auf der Strecke von Mixnitz bis
Laibach, wo sie alljährlich circa 200,000 Centner Kohle be—
noͤthigt, zu billigstem Preise, selbst bei den ungünstigsten Wit—
terungsverhältnissen, für den Bezug ihres Brennmaterials ge⸗
deckt wäre. — Von Köflach zieht südlich eine gute Straße
das Gebirge auf der Pack überschreitend, hinüber nach Kärn—
then in das Lavantthal. Man sehe das Nähere über diesen
Weg weiter unten. — Nordwestlich von Köflach, in den
Wänden des Zigöherkogels mehrere Höhlen, unter denen
die sogenannte heidnische Kirche (zu welcher aber der Zu—
gang sehr schwierig ist) sehenswerth ist. Sie hat mehrere
Gänge, natürliche Bogenstellungen u. s. w. — Von Köf—
lhach nach Lankowitz Stunde. Lankowitz zählt etwa
50 Häuser mit kaum 300 Einwohnern. Das hiesige Gna—
denbild Maria-Lankowitz bestand schon im Anfange des 13ten
Jahrhunderts, in einer von Kaiser Sigmund 1437 für das—
selbe erbauten Kapelle; Kaiser Friedrich IV. erbaute und
gründete, mit Hülfe der Freigebigkeit des damaligen Herrschafts⸗
besitzers Georg Gradner, 1488 das Franziskanerkloster, haupt⸗
sächlich auf Anregung des berühmten Johannes Capistranus.
In der Kirche schönes Altarblatt von Schiffer. In der Fried—
hofkapelle ein interessantes Familienbild der Herbersteine. —
Vor der Kirche eine herrliche, riesenhafte Linde, schon in Ur—
kunden des 15ten Jahrhunderts ihrer Größe und ihres Alters
wegen erwaͤhnt, jetzt also sicher ein halbes Jahrtausend alt.
Von Köflach und Lankowitz aufwärts in den wald- und
felsreichen Sallajg raben, durchrauscht von dem gleichnamigen
Alpenbache. Von Lankowitz nach Salla 3 Stunden. Die
Gemeinde Salla zählt 28 Häuser mit gegen 200 Einwoh—⸗—
nern. Der Ort gewährt mit seiner schoͤnen altdeutschen Kirche