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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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(An dem Zeichen auf dem Gipfel 4342“ Seehoͤhe.) Man
findet im Bäckerhause in  ziemliche Unterkunft.
Auch erhält man dort Führer und Träger zur Besteigung.
Radegund hat über 40 Häuser mit gegen 200 Einwohnern.
Uralte Pfarrkirche zu   Auch hier hat man
Roömersteine gesunden. Es führen von hier verschiedene Steige
auf den Berg. Sie sind zum Theil beschwerlich, von Gesahr
ist nicht die Redde. Die Ersteigung nimmt wohl 3—4 Stunden,
je nach Geübtheit und Kraft der Touristen, in Anspruch.
Ich bemerke, daß der Schöckel auch alljährlich von vielen
Frauen bestiegen wird). Der Fuß des Berges gehört der
Gneissormation an; darauf ist Kalk gelagert. Die Bestei⸗
gung beginnt gewöhnlich auf dem Wege links von dem Jaͤger⸗
hause, ganz unbeschwerlich durch den Wald, bis auf die ab—
gesteckte Blöße, dann auf RNasen, zum Theil ziemlich steil
aufwaärts zu den Alphütten. Dann vollends auf den Gipfel.
Die Aussicht ist überraschend großartig und lohnend im hohen
Grade für die geringe Mühe des Ersteigens. Im Norden
der ganze große Zug der Kalkalpenkette, im Westen die
Klein-Alpen und Schwamberger-Alpen, im Süden die Fläche
bis nach Ehrenhausen hinab, im Osten die Berge des Fei—
stritz, und Raab-Thales, und darüber hinaus die ungarische
Ebene. Ich selbst bin immer wieder auf demselben Wege
nach Radegund zurück gekehrt. Doch im Norden des Berges
führen Steige in die Thäler von Semriach, Fladnitz und
Passail hinab. Auf diese Weise ist die Verbindung mit allen
Ausflügen der früheren Sektionen herzustellen. Kann dieß
nicht gleich vom Berge aus geschehen, so kehrt man uͤber
Radegund und Eberdorf bis zur Ausmündung der Straße
in die Straße nach Mariatrost und dann auf dieser, statt
zurück nach Mariatrost, vorwärts (links) nach Weitz, von
wo aus entweder über Passail, oder über Anger und
Pischels dorf, oder über St. Ruprecht und Gleisdorf,
die Verbindungen mit allen früheren Routen herzustellen sind.
(S. oben S. 33 u. 136).
            
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