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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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in den Marmor des Berges gehauen, die Gruft des Stifters
     die Gruft der
Conventualen, mit den noch unversehrten Leichnamen der
 in ihren Ordenskleidern. Schoͤne Aussicht auf dem
Plateau vor der Kirche. — Am Fuße des Berges ein gutes
Gasthaus. Zwischen  und  die
Platte, ein abgeplatteter Bergruͤcken, mit 2011 Seehöhe
und der herrlichsten Aussicht unter allen Punkten der Umge⸗
bung von Gräatz.
Ein äußerst freundlicher Spaziergang ist jener von Gratz
auf den Rukerlberg, rechts von St. Leonhard, kaum 14
Stunde (für Fußgeher) von der Stadt. Der Berg trägt den
Namen von den zahlreichen Primeln, welche ihn bedecken und
die hier zu Lande Rukerl'n genannt werden. Ein hoher
Reiz stillen Friedens, lieblicher Heilerkeit ist über diese schönen
Höhen ergossen; zahlreiche freundliche Häuschen und Kaffee⸗
wirthschaften bedecken den Berg, dessen Rücken Tannen- und
Fichtenwäldchen krönen, durch welche Pfade nach dem benach⸗
barten Waltendorf, zu dem schönen Lustbühel und gegen
die Riß hinüber führen, Am westlichen Abhange des Berges,
der Stadt zugekehrt, liegt das freundliche Schlößchen Spar—
bersbach.
PDer größte Ausflug, der noch zu den Umgebungen von
Grätz gereiht werden muß, ist jener auf der Schoͤckel. Diefer
schöne Berg erhebt sich in einiger Ferne, noͤrdlich der Stadt,
und ist der Wetterverkündiger für Graͤtz, je nachdem er heiter
bleibt, oder sich umwölkt.“ Es ist dieß eine hoͤchst lohnende
kleine Alpenexcursion. — Für Fußwanderer ist als interessan—
tester Weg jener von Graͤtz über den Graben nach Nen—
stift, und durch die enge Gebirgsschlucht Statteck nach
Radegund einzuschlagen Man“wird ihn in 32/ — 4
Stunden zurücklegen. Als Fahrweg ist nur jener über
Maria-Trost und Eberdorf zu empfehlen. — Radegund
ist ein ärmliches Dorf, am füdlichen Fuße des Schödels,
schon ziemlich hoch gelegen. An der Kirche 1614* Seehoͤhe,
also schon um 322 Fuß hoͤher als Grätz. Der Schoöckel
selbst erhebt sich noch gegen 3000 Fuß über den Thalboden.
            
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