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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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des letzten Traungauers über die Vereinigung des Herzog—
thums mit  (von 1186). Der steyermaͤrkische Her—
zogshut. Der große Pokal. Zeughaus mit merkwürdigen
alten Waffen, unter andern die Rüstung Wulfings von Stu—
benberg, mit dem Zopfe seiner  um den Helm. Im
Hofe ein sehenswerther Brunnen mit einem kunstvollen Eisen⸗
gitter aus dem 16ten Jahrhundert. Das gemalte Haus
in der Herrngasse, der alte Lehnhof, an der ganzen Außen⸗
seite im Jahre 1742 mit Fresken geschmückt, wofuͤr der Ma—
ler Maier 1000 Dukaten erhielt. “ Das Rathhaus, 1807
erbaut. Hier ist auch die Hauptwache. Das Theater, nach
dem Brande von 1823 neu und stattlich erbaut. Vor dem—
selben der schöne Franzensplatz, der seinen Namen von
der 1841 errichteten Erzbildsäule Kaiser Franz J. von Oester⸗
reich (nach dem Modell des Mailänders Marchesi, in der
Viscontischen Gießerei in Mailand gegossen) führt. — Die
einstige Jesuiten-Residenz, jetzt das Touvict, ist das größte
Gebäude der Stadt. Der einstige Palast der Freiherren von
Rauber, ward 1811 von den Ständen erkauft, um das durch
den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Johann durch Schenkung
seiner Sammlungen begründete National- Mufeum, welches
nach dem erhabenen Skifter den Namen Joanneum traͤgt,
daselbst zu etabliren. Das Institut hat Professoren für Na—
turwissenschaften und Technik, botanischen Garten, chemisches
Laboratorium, Bibliothek, Münzen? und Antikensammlung,
physikalisches und technologisches Museum. Naturaliensamm⸗
lung (besonders reich an fteyermaͤrkschen Pflanzen und Mine—
ralien), einen Leseverein, weilcher auch die schätzbare „Steyer⸗
märksche Zeitschrift“ begründete. — Staͤndische Gemaͤlde—
zallerie und Zeichenschulen Ausgezeichnete Gemäldegallerie im
Gräflich Attems'schen Majoratspalaste.
In den Vorstädten: In der Murvorstadt die
schönste Kirche von Grätz, die Minoritenkirche zu Maria⸗
hihf, von den Fürsten von Eggenberg am Ende des 16ten
Jahrhunderts an der Stätte einer ihnen zuständigen Villa er—⸗
baut. 1742 erstanden die beiden Thürme und 1769 ward
die Kirche zu ihrer jetzigen Gestalt verschöͤnert. Das von
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