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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Partien am linken Ufer, alles vereint sich zu einem wirksamen
Bilde. Aus einer Seitenbucht des  am linken Ufer
schimmert, auf einem schroffen Kalkfels, die alte Veste 
heraus, eine der schoͤnsten Burgruinen des Landes, viet zu
wenig gekannt und besucht; dem 12ten Jahrhundert ent⸗
stammt, war sie ursprünglich der Sitz des gleichnamigen Rit⸗
tergeschlechts, welches 1386 ausstarb. Gegenwaͤrtig ist das
Stift Vorau Besitzer der Herrschaft. Die Ruin⸗ zeigt noch
hoͤchst interessante altdeutsche Bauformen, vermischt mit Be—⸗
standtheilen von Zubauten aus dem 13. und 16 Jahrhun⸗
dert. Die Burgkapelle, der heiligen Lucia geweiht, ist noch
sehr merkwürdig wegen ihrer verbleichenden Fresken. Unge—
heure Souterrains, Verließe, Keller Saal Die Gegend
von Peggau und Feistritz ist auch belebt durch Bergbau und
Hammerwerke. Es ist hier ein sehenswerthes silberhaltiges
Bleibergwerk, welches ziemlich ergiebig ist und lebhaft betrie—
ben wird, ein Kupferhammer, Eisenhammer u. s. w.

Ausflug von  in die Klein⸗Alpen.
Von Feistritz ist ein sehr lohnender kleiner Ausflug
auf die Kleinalpen anzutreten. Diese bilden einen Theil
jener Gebirge, welche sich in einem großen, gegen Osten ge⸗
oͤffneten Bogen, von der Hochalpe bei Bruck angefangen, bis
hinab in den Süden zieht, in den Wendischen Büheln dort
auslaufend. Die Hauptbestandtheile dieses schoͤnen Gebirgs⸗
zuges sind die Kleinalpen, Stubalpen, Schwam⸗
bergeralpen. Zum Theil bildet diese Kette die Gränze zwi⸗
schen Steyermark und Kärnthen. Auf die Stubalpe und
Schwambergeralpe werden wir bei den spaͤtern Wande⸗
rungen noch zurückkommen. — Hier treten wir jene auf die
Kleinalpen an, deren hoͤchster Gipfel Speikkogel heißt,
welchen Namen übrigens auch der hoͤchste Gipfel der Schwam⸗
bergeralpen führt, der nicht mit diesem zu verwechseln ist. —
Ich nenne daher zum Unterschiede den Gipfel der Kleinalpe
Speikberg, um ihn von dem Speikkogel zu unterschei—
den. Von Feistritz gelangen wir in 1 Stuͤnde nach Wald⸗
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