Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

176

breite Mündung führt in einen weiten Schlund, den man
etwa 100 weit verfolgen kann. Im Hintergrunde stürzt ein
noch unerforschter Schacht in die Tiefe. Merkwürdig iͤst die
Eisbildung der Grotte. Schon im Eingange faäͤllt das Ther—
mometer auf 60 R., und sinkt, je mehr man eindringt, desto
tiefer. Daher die Grotte auch stellenweise im höchsten Som—
mer mit zolldicker Eisrinde belegt is. Im Winter dagegen
herrscht in der Grotte beinahe Treibhaushitze.
Der Abstecher zu diesen Höhlen dürfte wohl 4 Stunden
in Anspruch nehmen. Wir betreten wieder die Straße, und
wandern, nachdem wir die Klam passirt haben, in 3 Stunden
nach  Den Weg von  nach Graͤtz, und den Ort
 selbst habe ich bereits oben S. 136. geschildert, und
bemerke hier nur noch, daß von  aus die Ausflüge im
 und Murthale sämmtlich auf den hier angegebenen
Routen, mit jenen der Wechselgegend, und allen andern
in den Sektionen J.II. geschilderten Ausflügen in Verbin—
dung gestellt erscheinen.

Der  von Frohnleiten nach 
Von Frohnleiten aus öffnet sich auch ein Uebergang
nach Leoben, und somit zu gegenfeitiger Verbindung der
Ausflüge im  und Mürthale, mit jenen der Admönter
und Eisenerzer Gegend, und allen in den folgenden Abschnitten
beschriebenen Wanderungen, welche von Leoben aus im Westen
und Süden der  und nach Kaͤrnthen angetreten wer—
den wollen. — Der Uebergangspunkt, den ich hier schildern
werde, heißt der Diebsweg, weil vor Zeiten in diesen wenig
betretenen Wäldern viel verdächtiges Gesindel 
hatte. Jetzt ist die Gegend ganz sicher, und ich habe den
Weg öͤfters zur Nachtzeit allein zurückgelegt, ohne jemals
Verdächtiges gesehen zu haben. Man schlägt von 
leiten den Weg westlich ein, folgt erst dem kleinen Bache,
und hat in 10 Stunde einen schönen Nadelwald erreicht, in
welchem man steil bergan, bis zu einer Saͤule mit einem
Marienbilde steigt, von wo sich der Weg wieder abwaͤris
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.