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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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spelaeus), theils halb verwest, theils schon petrificirt. Diese
Gebeine benennt der Landmann Drachenknochen und faselt
viel von den Ungeheuern, welche hier hausten. Daher hat
wahrscheinlich auch die Hoͤhle den Namen der 
erhalten. Daß sie schon im Mittelalter gekannt und besucht
war, beweisen die an Felsstücken eingegrabenen Jahreszahlen
1439 — 1327 — 1682, u. s. w. Der Leibarzt Kaiser
  der bekannte Heräus, hat die Höhle besucht (1 19)
und Nachrichten darüber hinterlassen. Auch von den Jesui—
ten  und  ward die Höhle 1782 untersucht und
beschrieben. — Für alle Faͤlle ist der Gang in dieselbe ein
interessanter Ausflug. Man wird vom Dorfe bis zur Höhle
in einem Stündchen gelangen. Die Bewanderung derselben
wird ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Beschwerlich
ist die Wanderung, gefährlich durchaus nicht. Die Luft in
der Hoͤhle ist überall gut. Nur versehe man sich hinlänglich
mit Feuerzeug und Faͤckeln, und mit Kleidung, an deren Be⸗
schmutzung nichts liegt. — Zu bemerken ist noch die pittoreske
kleine Kaskade des Waldbaches, der sich hier in den Mixnitz⸗
bach ergießt.

Von Frohnleiten auf den Hochlantsch.

Von  gelangen wir an die Station Frohnleiten.
Der Stationsplatz liegt am linken (oͤstlichen) Ufer der 
der Markt dessen Namen er trägt, am rechten (westlichen)
Ufser. — Frohnleiten zaͤhlt mehr als 100 Häuser, mit gegen
800 Einwohnern. Von hier oͤffnen sich mehrere Seitenwege
zu höchst interessanten Abstechern. Wir schildern zuerst jenen
auf den Hochlantsch. Gleich außerhalb der Brüuͤcke, welche
aus dem Markte herüber auf das linke Murufer führt, öffnet
sich daselbst (östlich der  durch welchen
unser Weg füͤhrt. Nach 1 Stunde Wanderung gelangt man
an eine Gablung des  wir schlagen den Weg links
ein, und erreichen abermals in 1 Stunde den Schieder—
bauerhof. Von diesem Hof kann man entweder sogleich
rechts aufsteigen, und über den  auf die Teichalm
            
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