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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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nen Felsenkellern, und der herrlichen Aussicht aus seinen
Fenstern wird ebenfalls ein paar Stunden angenehm be⸗
schaftigen.
Die Ersteigung der riesigen Berggipfel im Norden des
Stiftes ist höchst lohnend, aber muͤhevoll und zum Theil auch
gefährlich. Von Admont bis auf die Grabner-Alpe kann
man reiten, dann geht es zu Fuße zum Grabner⸗-Thoͤrl.
Dort trifft mit diesem Wege auch ein zweiter Steig von Ad—
mont herauf, jener über die Moser-Alpe, (bloß Fußsteig)
zusammen. Von Admont hieher 4 Stunden. Dann über die
Riesen und die Schneide, zwei Passagen, welche den
festesten Tritt und völlige Schwindellofigkeit erheischen, in
2 starken Stunden auf den Gipfel des Natterriegels.
Vom Grabner-Thörl führt indeß auch ein minder gefaͤhr⸗
licher, aber gut um 2 Stunden weiterer Steig, am Seethale,
einem einst von einem See erfüllten Felskessel, an der Nord—
seite des Gebirges auf den Gipfel.

Von Bruck über Eisenerz nach 
Wir kehren nun wieder nach  zurück, um die fer⸗
neren Ausflüge von diesem Standpunkte aus anzudeuten.
Von Brück über Leoben, Vordernberg! Eisenerz,
Häüeflau, Reifling, Wildalpen und Weichselboden
nach  Den Weg von Bruck bis Reifling habe
ich bereits oben, in den Ausfluͤgen von Bruck nach Admont,
a und e geschildert, und setze nun die Darstellung von Reif⸗
ling an fort. Von Reifling östlich lenkt die Fahrstraße in
das Salzathal ein. Es ist indessen nicht gerade nothig, erst
bei Reifling dahin einzubiegen. Ein Stundchen über Hieflau,
bei Lainbach, führt schon ein Seitenarm der Straße über
Gams in das Salzathal hinauf. Fußwanderer mögen für
alle Fälle diesen letztern Weg wählen, weil er, wenn er ohne
Seitenabstecher zuruͤckgelegt wird, um 8 Stunden näher ist,
als jener über Reifling. Man kann äaber auch von der
Gams aus eine Wanderung zu der vielfach gerühmten Eis—
höhle am Brandsteine unternehmen. Ich selbst habe diesen
            
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