Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

132

Auffindung des hiesigen Kupferbergwerkes herbeiführte. Der
Bau auf Kupfer wird von dem österr. Stifte Seitenstetten be⸗
trieben. — (Ich bemerke, daß von hier auch der 6703 hohe
Zeyres⸗-⸗Kampel, der südlich das Thal schließt, erstiegen wer—
den kann. Von Radmaͤr an der Stuben erreicht man in 3
Stunden die Alpe des Wirthes in der Radmär, und in wei—
tern 2 Stunden den Gipfel, mit einer prachtvollen Uebersicht
der wunderbaren Gebirgsschluchten und Felsengruppen dieser
Gegend. Lohnend in hoͤhem Grade. Am Kampel auch eine
interessante Hoͤhle, „das Wunderloch“, mit mannigfachen Zau⸗
bersagen. Südlich kann man sodann vdom Kampel über die
Achneralpe und das Hoͤllthal in 3 Siunden nach Kallwang
hinabsteigen, und somit die Verbindung mit dem folgenden
Absatze: Von Bruck uͤber Leoben und durch das Paltenthal
nach Admont, herstellen.) — Von Radmär am Hasel ersteigen
wir auf der Fortsetzung der gegenwaͤrtigen Wanderung nach
Admont zuerst die Neuburg-Alpe. Wir haben schoͤn auf
dem Wege hieher bedeutende Hoͤhe gewonnen. Hieflau liegt,
wie ich oben erwaͤhnte, 13060 üͤber dem Meere, in Radmaär
an der Stuben hat der Thalboden bereits 2162, in Radmär
am Hasel schon 2392 Seehöhe. Die Neuburgalpe erhebt
sich zu 43770 Höhe, steigt also noch um beinahe 2000 über
den Thalboden auf; man ersteigt die Höoͤhe leicht in 113 Stunde
und geht dann jenseits hinab in das Thal bon Johnsbach,
ein Alpengebiet mit der grandiosesten Scenerie. Von der
Neuburgalpe wird man in 22/ Stunden Johnsbach erreichen.
Das Alpendoörfchen liegt in ticfem Thalkessel, etwa 30 Haͤuser,
zerstreut um die Pfarrkirche von St. Aegyd gestellt. Ringsum
Felsenmassen der großartigsten Form, besonders jener Gebirgs⸗
stock, dessen erhabenster Gipfel das Hochthor ist, welches
schroff und kahl 7212 hoch emporragt. Zur Winterszeit ist
dieser Kessel oft Wochenlang von aller Verbindung mit der
Welt abgeschnitten. Der Ort Johnsbach selbst dat 2314
Seehoͤhe Wir folgen nun dem Laufe des Johnsbaches,
immer von den großaͤrtigsten Bisdern wider Alpennatur um⸗
geben, bis zu seiner Einmündung in die Ens im obern Ge—
säuse 124. Stunde, wandern dann noch 11/. Stunde bis
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.