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Ersteigung des Hochschwabes.
Auf diesem Wege kann man auch, zwar auf einem Um⸗
wege, aber ohne große Beschwerde den Hochschwab ersteigen.
Die Gebirgsgruppe des Hochschwabes ist der mächtigste
Gebirgsstock dieser Gegend, der Hochschwab selbst der hoͤchste
Gipfel desselben, mit 11950 Seehoͤhe (71709 die übrigen zu
hoͤchst emporragenden Gipfel der Gruppe sind:
der Ebenstein 111530 (66907)
der Hochweich sel 11030 (66189)
der Brandstein 10310 (6306)
die Krautgartkögel 10440 (62647)
der Karl-Hochkogel 9920 (39529
die Höllenkämp 9730 (3838)
die Tippelwand 9710 (3826)
Wenn man nun vom Gipfel der Staritze aus den Hoch—
schwab ersteigen will, so geht man westlich über die Kraut—
gartkögel in die Niederscharten, 2 Stunden, dann auf
den Severinkogel (am Rande des Ringkamps, mit pracht—
voller Aussicht in das imposante Felsenkar des Ringes) 114
Stunde, dann zwischen dem Hütterkogel, und dem Höl—
lenkamp in das Ochsenreichkar 11 Stunde, dann in
die Richtstatt 1163 Stunde, von da längs dem Rande des
Eiskar's zum Schwabenbödendl GBödendl, Deminutiv
von Boden) am Fuße der Koppe des Hochschwabes 1 Stunde,
und endlich auf den Gipfel 1 Stunde. — Es ist also immer⸗
hin eine Wanderung von 825140 Stunden vom Seeberge bis
auf den Hochschwab. Außer den Alpenhütten auf der Sta⸗—⸗
ritze giebt es hier keine Unterkunft, und die Ochsenhütte an
der Niederscharte ist der letzte Zufluchtsort des Wanderers bei
schlechtem Wetter. — Auf dem Gipfel steht das Trianguli—
rungszeichen und ein Monument von Gußeisen, zu Ehren des
Erzherzogs Johann am 24. Juni 1821, dem Johannestage,
von einigen seiner Verehrer errichtet. Die Inschrift ist recht
gut gemeint, aber die Meinung ist sehr incorrect ausgespro⸗
chen. — Die Aussicht vom Hochschwab aus, über alle steyer⸗
märkschen Gebirgszüge vom Otscher (noch in Oesterreich)