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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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merwerke, Zerrennhaäͤmmer, Sensenfabrik u. s. w. Auf einem
schönen Hügel nordöstlich vom Markte erhebt sich die pracht—
volle  und Dekanatspfarre, in ihrer jetzigen
Gestalt von dem Erzpriester    in
den Jahren 1770 -1778 erbaut. Sie trägt den Namen der
Kirche am Weizberge und ist sehr sehenswerth. Hier eine
der merkwürdigen Steingußarbeiten des berühmten Erzbischofs
 von  ein ehrwürdiges Denkmal dieser jetzt
verlorengegangenen Kunst, aus dem 11ten Jahrhundert; eine
 mit dem vom Kreuze genommenen Leichnam des
Erlösers auf dem Schooße. Schoͤne Altarblätter von 
und Göbler, das Plafondgemälde von  — Der fernere
Weg von  nach  führt stets durch hügeliges freund—
liches aber ziemlich einfoöͤrmiges Land; man wandert über
 und  nach  der schö—
nen  nächst  und daun vollends der
schönen Stadt zu. 6 starke Stunden wird dieser Theil der
Wanderung wohl in Anspruch nehmen.
Auf einem weitern Umwege, aber durch sehr interessante
Gegenden, koͤnnte man von  aus, auch durchaus auf
guter Straße in folgender Route nach  gelangen: Von
 nach Ober-Feistritz Stunde, dann durch die
romantische, von der    und Fels—
schlucht, die  nach  124
Stunde. Von  1 starke Stunde nunch Herber—
stein, eine der sehenswerthesten Burgen des Landes. Die
Lage der Veste ist pittoresk in hohem Grade, auf schroffer Klippe
gegen die Feistritz abstürzend, welche ihren Lauf so um diesen
Fels schlängelt, daß sie ihn von drei Seiten bespült. An der
Vorderseite senkt er sich sanfter ab, und hier führt eine Fahr⸗
straße hinauf zur Burg, zu dem vordern Theile derselben,
welcher erst 1648 von dem Grafen Johann Max von Herber⸗
stein erbaut ward. Dieser Theil des Baues, mit einer Gal⸗
lerie im  Geschmacke, ist bewohnt und eingerichtet.
Weitläufige Gemaächer mit vielen interessanten Ahnenbildern
und andern merkwürdigen Gegenständen, z. B. dem blutigen
Hemde eines im Kampfe gefallenen Herbersteiners, einem Hai—
            
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