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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Kirchlein her liegen etwa 20 Haͤuser und der Gasthof, in
welchem freilich nur bescheidene Erwartungen befriedigt werden
können. Die einzelnen Hütten der Holzknechte liegen zerstreut
an den Höhen. Das Thal ist sehr schoön, rings umgeben
von malerischen Berggebilden. Im Süden erhebt sich die
Proseswand (4620), im Norden die Wildalpe (49369),
im Westen der Student (4278), im Osten die noͤrdlichen
Auslaͤufer der Schneealpe. Die Seehoͤhe des Freynthales
selbst ist 22355. Von der Freyn führt dann der, von dem
Kohlenfuhrwerk für die Gewerkschaft stark benutzte Fahrweg
hinaus auf die Graͤtzer  nach  und
mündet in dieselbe unfern des Gußwerkes, an dem Gehoͤfte
des Fallensteiner  an welchem Hofe das große,
an die Wand gemalte erzherzogliche Wappen auffällt. Es
entstand dieses Bild zur Erinnerung, daß die Erzherzogin
  Gemahlin Erzherzog   (als Herzog
von  im Jahre 15392 von einem so furchtbaren
Gewitter ereilt, daß sie die Reise nach  nicht fort⸗
setzen konnte, in diesem Bauerhofe übernachtete. Von der
Freyn bis zum Fallensteiner wird man 3 Stunden, von dort
nach Mariazell 11. Stunde wandern.
B. Von  über die Prein und das
Gschaid nach Kapellen und dann über Neuberg und
Mürzsteg nach Mariazell.
Von Reichenau über Edlach in die Prein 2Stunden.
Von der Prein auf das Gschaid 1 Stunde. Den Weg
von Reichenau über Edlach in die Prein und auf das
Gschaid habe ich oben Seite 101, „Excursionen auf die
Bergmannsrast und Prein“, angegeben. Auf dem
Gschaid, wo die Grenzmark zwischen Oesterreich und Steyer⸗
mark zieht, steht eine sinnige, im Jahre 1668 von dem Abte
von  Balthasar Hubmann, gestiftete Grenzsäule mit
dem Bildniß der Madonna und der Jnschrift: Protege, De—
fende. — Jenseits des Gschaids zieht der Weg durch das
Raxenthal bis zum Raxenwirthshaus fort. Von der Ein—⸗
sattlung des Gschaids bis zum Raxenwirthshaus 11/, Stunde.
Vom Raxenwirthshaus über Kapellen nach 
            
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