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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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und Unterkunft findet, sowie man auch bei den hiesigen Her⸗
Versobeanuen der wohlwollendsten Aufnahme gewiß sein
darf.
J. Route. Von  zurück auf dem Wege nach
Kapellen bis zu den Gehöften des Hirzer- und Gansterbauers
n/ Stunde. Dort öͤffnet sich links der Lichten bachgraben.
Am Hose des Lichtenbachbauers vorüber, aufwärts im Walde
über die Brandhöhe, auf den Kampel, dann zu den
Schneealpenhütten. Vom Lichtenbachgraben hieher vier
Stunden. Das Plateau des Berges bildet mehrere Gräben
(Kleinboden, Naßkar), Schluchten und weite, prachtvolle
Alpenmatten. Die Schneealpenhütten, 21 an der Zahl, liegen
auf der schoͤnsten dieser Matten. Auf der Laa-Alpe zaͤhlt
man 10, auf der Großboden-Alpe 9 Hütten u. s. w. Der
Schneealpenboden liegt 3002 Fuß hoch. Noch gegen tausend
Fuß höͤher (5988 Füß) erhebt sich im Süden des Bodens
der hoöchste Gipfel des Gebirges, der Windkogel. Im
Norden die Grünhöhe mit 36235. Die Aussicht vom
Windkogel ist prachtvoll. Ein Theil der Alpe führt feit dem
Jahre 1804, wo Kaiser Franz mit einem Theile der erhabe⸗
nen Kaiserfamilie den Berg erstieg, den Namen der Kaiseralpe.
Der Platz, wo der Kaiser im Freien speisete, heißt der Kaiser⸗
tisch; die Stelle, wo er bei der Gemsjagd stand, der Kaiser—
stand. In Hinsicht des Reichthums der Alpenflora behauptet
die Schneealpe den alten Ruhm, womit ihrer schon vor 200
Jahren der berühmte Clusius gedachte. Der schoͤne Eisen⸗
hut, der von ihr den Namen trägt (Aconitus neomontanum),
 sproßt noch dort in Gesellschaft der herrlichsten und
seltensten Alpinen in Fuͤlle. — Die Excursion, obschon nicht
unbeschwerlich, ist durchaus gefahrlos und gehoͤrt für alle
Fälle zu den lohnendsten. Wer die Eigenthümlichkeit, die
Freude und Lust des Sennenwesens von der freundlichsten
Seite kennen lernen will, ersteige die Schneealpe.
II. Route. Vom Stifte über den Waldhügel im Nor—
den, dann durch den Wald und jenseits desselben über die
Wiese zur Farfelwand. Dann zwischen derselben über
Geroͤlle steil aufwärts an den Kampel, und oberhalb dessel⸗
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