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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Die Prein.

Die Ersteigung der Raxalpe wird auch sehr oft von
der Prein aus bewerkstelligt. Ich gebe hier die Anlei—
tung dazu und bemerke zugleich, daß der Ausflug in die
Prein, auch ohne Ersteigung der  mit Recht einer der
beliebtesten in der Umgebung von  ist. Er füllt,
besonders zu Wagen gemacht, einen Nachmittag sehr ange⸗
nehm aus. Den Weg von Reichenau bis Edlach und zur
Wegscheide an der Großau habe ich bereits oben bei dem „Aus⸗
flug auf das Knappendörfel und zur Bergmannsrast“ geschildert.
Von dieser Wegscheide, dem Straßenzuge links folgend, ge⸗
langt man in einer kleinen Stunde (zu Fuß) nach der Prein.
Ohngefähr 1, Stunde vor dem Dorfe, an dem Jaägerhause,
oͤffnet sich links ein Weg, welcher über den Kaltenberg hinauf
zum Ortbauerhof, und jenseits hinab zur kalten Rinne
und in den Atlitzgraben führt, womit die Verbindung
der Reichenauer Gegend mit allen Ausflügen der II. und III.
Sektion in Verbindung gesetzt werden kann. Man uͤbersteigt
den Berg von der Einmuͤndung des Weges vom Preinerthale
bis zum Ortbauer in einer kleinen Stunde, dann hinab jen⸗
seits der kalten Rinne, /, Stunde.
Wir kehren nach dieser Bemerkung auf unsern Weg in
die Prein zurück. Das Doörfchen zählt 38 Haäͤuser mit 266
Einwohnern. Uraltes Pfarrkirchlein zu St. Paul, mit Bau—
formen des 13. Jahrhunderts. Schoͤne Lage des Kirchleins
auf einem Hügel. Gegenüber ein Gasthaus, weiter vorwärts
neben dem Pfarrhofe ein zweites, noch weiter rückwärts ein
drittes. Das erste und dritte gehört der Familie Eckel und
das letzte führt zur Unterscheidung die Bezeichnung „bei der
alten Ecklin.“ Bescheidene Ansprüche an Unterkunft und
Bewirthung werden hier Befriedigung finden. Vom Hause
der alten Ecklin ist es noch , Stunde bis an die Absenkung
des Gschaids, welche hier das Thal schließt. Man ersteigt
das Gschaid in 1 Stunde, dann bei den sieben Brünn—
lein im Gflötz vorbei rechts zum Viehgattern, dann über
den Schlangenweg zur Höhe der Raxalpe 2 Stunden.
            
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