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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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Steig über die Kahlmäuer in den  hinab, in
das wilde Reisthal. (Man sehe über das Reisthal den
Ausflug von  durch den  und das Reis—
thal nach  unten S. 111). Auch kann man von
der Klobenalpe über die Scheibwaldhöle zu den Lich—
tensteiner-Alpen, und entweder von diesen wieder zurück
auf die Grünschacheralpen gelangen, wo man dann den
ganzen Umfang des Plateau's begangen hätte.
Wer mit der Ersteigung des Gruͤnschachers auch jene der
Raxalpe verbinden will, welche zu demselben Gebirgsstock ge—
hört und dessen suͤdwestliche Spitze bildet, schlaͤgt den Steig
ein, der von den Grünschacherhütten' nach den Eis
hütten führt, dann durch das Gschirr, zum Trinkstein,
zu den Lichtensteinerhütten und auf den Grasboden.
Unferne des Bärenloches, einer tiefen Schlucht, wie es
de ren mehrere auf diesem Plateau giebt, wie z. B. das
Gaisloch u. s. w. liegen die Raxalpenhütten, ihnen gegen⸗
über die Gemseckhütten. Das Baͤrenloch traͤgt seinen
Namen nicht ohne Bedeutung, denn am 17. Juli 1819 er—
schienen hier drei Bären, auf welche von mehreren dazu auf⸗
gebotenen Gemeinden Jagd gemacht ward. Seit 30 Jahren
aber ward kein solches Raubthier mehr hier gesehen. Aus
dem Grasboden steigt nun der hoͤchste Gipfel der Rax—
alpe, die Heukuppe, noch 636 Fuß hoch empor. (Der
Grasboden hat 3704, die Heukuppe 6340 Fuß Seehoͤhe).
Man wird immerhin von den Grünschacherhütten aus zu
dieser Excursion 458 Stunden rechnen dürfen. — Noch be—
merke ich, daß nächst den Eishütten der sogenannte Eis—
keller, ein Gewoöͤlbe in einem thonlagerigen Schacht, bemer⸗
kenswerth sei. In dieser Höhle hat das Wasser im Winter
eine erhoͤhte Temperatur, waͤhrend es im Sommer sich mit
Eis incrustirt. Auch führt von den Eishütten ein Steig
hinab in die Prein, von welchem sogleich das Naͤhere be—
richtet werden wird.
            
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